Das Besondere einer Hentschel Hamburg
Die HENTSCHEL HAMBURG UHRENMANUFAKTUR baut hochfeine Uhren für den echten Liebhaber. Exklusive Kleinserien und Einzelexponate, die überwiegend in Handarbeit hergestellt werden.
Unsere Philosophie
Exklusivität
Individualität
Understatement
Der Unterschied
Qualität
Das Besondere
| Die von uns verwendeten Uhrwerke sind überwiegend echte Klassiker der Uhrmacherei. Sie wurden in den 30er bis 70er Jahren entwickelt und sind Meisterwerke aus der Blütezeit der deutschen und schweizer Uhrenkultur. Teilweise mehrfach preisgekrönt oder für spezielle Einsatzbereiche konstruiert. Diese Raritäten stehen uns als Basis für alle folgenden Werksveredelungen nur in äußerst begrenzten Stückzahlen zur Verfügung. Teilweise sind es weniger als 25 Uhrwerke eines Kalibers. Sie stammen aus alten Lagerbeständen, so genannten New-Old-Stocks und sind daher selbstverständlich unbenutzt. Durch langjährige Recherchen ist es uns gelungen, eine kleine Sammlung verschiedenster historischer Kaliber aufzubauen und damit den Grundstein zu legen, diese Klassiker nach und nach aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. | ![]() |
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Wir bieten die Uhrwerke mit verschiedenen historischen Dekorationen und Veredelungen an - je nach Wunsch. Ob zum Beispiel rotvergoldete Platinen mit Wölkchenschliff oder Streifenschliff oder anglierte Kanten, Schwanenhalsreglage, Chatons, gebläute Stahlzeiger, Sonnenschliff auf den Sperrrädern, flammgebläute Schraubenköpfe - die Entscheidung liegt beim Auftraggeber und richtet sich nach den konstruktionsbedingten Möglichkeiten der jeweiligen Kaliber. Da alle Arbeiten bei uns im Hause ausgeführt werden, sind weitere Optionen auf Anfrage möglich. |
| Mit dem Bau einer HENTSCHEL HAMBURG Armbanduhr wollen wir die so genannte "Uhr für das Leben" bauen. Hochwertige Materialien, zuverlässige Uhrwerke, beste Handwerksarbeit und eine umfassende Garantie- und Servicekultur sind für diesen Anspruch eine Selbstverständlichkeit. Doch erst das elegante, schlichte und zeitlose Design macht eine HENTSCHEL HAMBURG Uhr zu einem Klassiker, an dem man sich auch nach vielen Jahren noch nicht satt gesehen hat. | ![]() |
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Wir verwenden keine Uhrengehäuse/ Uhrwerke aus der Massenproduktion von Billiglohnländern, keine konturlosen Blechzeiger, keine gestanzten Zifferblätter, keine anonyme Konsumware mit unserem Markennamen - sondern echte Individualität, für die Gewissheit, etwas ganz Besonderes am Handgelenk zu tragen. Genau das wird von unseren Kunden in Hamburg und in der ganzen Welt geschätzt. |
| Für HENTSCHEL HAMBURG Uhren werden ausschließlich hochwertigste Materialien verwendet. Beispielsweise werden die Oberflächen der handgearbeiteten Zifferblätter nicht etwa grau lackiert, sondern eine galvanisch aufgetragene Palladiumschicht bildet die graue Grundfärbung, die dadurch über Jahrzehnte hinweg farbkonstant bleibt. | ![]() |
| Uhrwerke Uhrengehäuse Das Zifferblatt Das Uhrenglas Zeiger Aufzugskrone Lederband Lieferzeiten |
| Acht verschiedene Handwerke werden benötigt, um eine gute mechanische Armbanduhr entstehen zu lassen. Um Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit zu geben, werde ich mich im Folgenden an den zuvor genannten Punkten orientieren. Sollte es Ihnen dabei kurzzeitig etwas zu technisch werden, bitte die Stelle einfach überlesen. Für unsere aktuellen H1 und H2 Handaufzugsuhren verwenden wir das legendäre historische Uhrwerk A. Schild Kaliber 1130. Dieses Uhrwerk hat eine lange Geschichte: Anfang der 30er Jahre wurde von der Deutschen Wehrmacht eine internationale Ausschreibung durchgeführt. Aufgabe war es, das beste Uhrwerk für einen so genannten Einsatzzeitmesser zu entwickeln. Es sollte einen großen Durchmesser haben, damit alle Zahnräder und die Unruh so groß und damit haltbar wie möglich sein können. Es sollte sehr widerstandsfähig und pflegeleicht sein und auch viele Jahre im Militär-, Polizei- und Feuerwehreinsatz problemlos überstehen können. Außerdem sollte das Uhrwerk natürlich trotz all dieser Belastungen die Zeit exakt und zuverlässig anzeigen. Es gab sehr viele umfangreiche Tests für die verschiedenen Uhrenhersteller. Den Zuschlag hat 1932 das von uns verwendete Uhrwerk Kaliber AS 1130 bekommen. Es wurde anfangs von der deutschen Armee im zweiten Weltkrieg verwendet und wird daher auch Wehrmachtskaliber genannt. Eine weitere Besonderheit ist, dass in regelmäßigen Abständen die Ausschreibung erneuert und durch weitere Tests erschwert wurde. Dabei belegte das Wehrmachtskaliber AS 1130 bis in die späten 60er Jahre immer wieder den ersten Platz. In den frühen 30er Jahren waren geschwungene Brücken, eine Schraubenunruh und eine Stahlspirale üblich. Für die Offiziere wurden sie zusätzlich mit einer Schwanenhalsfeinreglage veredelt. Weitere technische Modifikationen folgten. Ab den frühen 50er Jahren veränderten sich die Brückenformen stetig und die Schraubenunruh wich der selbstkompensierenden Monometallunruh. Außerdem wurde die Stoßsicherung zur Norm. Trotz permanenter Weiterentwicklung wich auch dieser echte Klassiker der Uhrmacherei nach 35 Jahren Bauzeit dem Quarzuhrenboom der 70er Jahre. Das Uhrwerk in unseren aktuellen H1-MEDIUM Handaufzugsuhren hat ebenfalls eine interessante Geschichte. Wie das Wehrmachtskaliber stammt auch das ETA 900 Uhrwerk aus den frühen 30er Jahren und besitzt ebenfalls eine kleine dezentrale Sekundenanzeige. Für die legendäre Ausschreibung war es allerdings im Durchmesser zu klein. Es handelt sich bei diesem Werk um eine Kleinserie von Prototypen, die in dieser Ausführung niemals in Uhren Verwendung fanden. Ihre technischen Besonderheiten haben sich erst einige Jahrzehnte später auch bei anderen Herstellern im Uhrwerksbau durchgesetzt. Es handelt sich daher um eine echte Rarität. |
| Während der 35jährigen Bau- und Entwicklungszeit des Wehrmachtsuhrwerks wurden die meisten grundsätzlichen technischen Maße des Uhrwerks beibehalten. Die Achsabstände und Positionen der Schrauben blieben identisch. Das bietet uns für dieses Uhrwerk diverse Kombinationsmöglichkeiten, um auch einen individuellen Kundenwunsch zu realisieren. So können wir z.B. die Schraubenunruh und Brückenform der 30er Jahre mit der Schwanenhalsreglage der Offiziersvariante und einer unzerbrechlichen Zugfeder der 60er Jahre kombinieren und damit ganz besondere Unikate herstellen. In Kombination mit unseren hochwertigen Uhrwerksveredelungen wie beispielsweise den diversen Zierschliffen und Polituren, den flammgebläuten Schrauben und geschraubten Goldchatons entstehen kleine mechanische Kunstwerke. UhrengehäuseAls Uhrmacher ist man geneigt, die Konzentration ausschließlich auf die Technik des Uhrwerks zu legen und das Uhrengehäuse einfach nur als notwendige Verpackung der feinen Mechanik zu betrachten. Damit wird man aber den hohen Ansprüchen und der Tradition eines Gehäusemachermeisters nicht gerecht. Über die Jahrzehnte hinweg wurden durch raffinierte Kombinationen aus Winkeln, Rundungen und Kanten, aus den verhältnismäßig dicken mechanischen Uhrwerken am Handgelenk dennoch recht flach wirkende Uhren. |
| Natürlich ist es weitaus einfacher ein Zifferblatt nur flach auszustanzen. Unsere Philosophie ist aber: Die Dreidimensionalität muss sich im Zifferblatt unbedingt fortsetzen. Das erreichen wir durch harmonische Wölbungen, versenkte Ausdrehungen und erhabene Appliken oder spezielle Lackschichten. Auch beim so genannten "Gesicht der Uhr", hängt sehr viel vom Lichtspiel der Formen und Farben ab, um interessant und hochwertig zu wirken. |
| Wir haben ein Spezialglas entwickelt. Seine Wölbung und seine geschliffene Kante erzielen eine Prismenwirkung, wodurch das Licht annähernd schattenfrei auf der gesamten Zifferblattoberfläche verteilt wird. So erreichen wir diese tiefe Form von Klarheit, die ich mir immer für alle meine Uhren gewünscht habe. Es hat Jahre der Entwicklung gebraucht, bis wir die exakten Wölbungen und Winkel für diesen Effekt gefunden haben. |
| Gekrönt wird jede Hentschel Uhr durch ihre fein konturierten und allseitig gewölbten Zeiger. Damit schließt sich dann der Kreis aus Gehäuse, Zifferblatt, Glas und Zeigern. Da all diese Einzelteile gewölbt sind, ist eine maschinelle Montage unmöglich. Alles muss in Handarbeit aufeinander eingestellt und angepasst werden. Die Rundung des Zifferblattes gibt die Wölbung der Zeiger vor, die dann gefühlvoll zwischen Daumen und Zeigefinger entsprechend gebogen werden. Die Toleranzen betragen nur wenige zehntel Millimeter. |
| Für eine mechanische Uhr ist Form und Größe der Aufzugskrone sehr wichtig. Selbst die Anzahl der Zähne auf der seitlichen Riffelung ist bei unseren Kronen kein Zufall und die Rundung zum Handgelenk schützt vor Druckstellen. Als Zeichen der Originalität trägt sie unser Firmenlogo als Relief auf der Außenseite. Unser Logo ist übrigens auch als winziges Hologramm im Zentrum des Uhrenglases zu finden. |
| Selbstverständlich gehören an handgebaute Armbanduhren auch handgenähte Lederbänder, die den strengen Artenschutzbestimmungen entsprechen und erfahrungsgemäß antiallergisch sind. Für unsere Golduhren verwenden wir serienmäßig Stiftschließen aus 18 Kt Gold in der passenden Gehäusefarbe und für die Stahluhren unsere bewährten Schmetterlingsfaltschließen aus Edelstahl. |
Alles braucht seine Zeit. Durch den hohen Anteil an Handarbeit sowie den umfangreichen Prüfungen beträgt die Lieferzeit einer HENTSCHEL HAMBURG Armbanduhr etwa vier bis sechs Monate.
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